Feinplasmaschneiden

Feinplasmaschneiden mit Rohrbearbeitung
Das Plasmaschneiden gehört neben dem Brenn- und Laserschneiden zu den wichtigsten thermischen Schneideverfahren. Durch die hohen Temperaturen und den die kinetische Energie des eingeschnürten Plasmastrahls wird der Werkstoff geschmolzen und aus der Schnittfuge geblasen.

Mit Plasmaschneiden können alle elektrisch leitenden Werkstoffe geschnitten werden. Das Verfahren zeichnet sich durch hohe Schnittgeschwindigkeiten aus. Die Schnittkanten verfügen über eine geringe Oberflächenrauheit und bieten einen fast senkrechten Schnitt mit geringer Winkelabweichung. Der Schnittspalt beträgt ca. 2 mm.

Vorteile der Feinplasmatechnolgie

  • Hohe Schnittgeschwindigkeit
  • Geringe Randzonenverhärtung
  • Annähernd winklige Schnitte
  • Gute Oberflächenqualität
  • Präzise Zuschnitte
  • Schneiden von allen elektrisch leitfähigen Werkstoffen ist möglich
  • Nachbearbeitungsfreie Schnittqualität
  • Blechdicken bis zu 200 mm können bearbeitet werden

Maßgenauigkeit beim Feinplasmaschneiden
Der Toleranzbereich liegt bei Baustahl bis zu einer Dicke von 40 mm innerhalb von ± 0,5 mm. Bei 5 bis 20 mm dicken Baustählen ist sogar ein Toleranzbereich von ± 0,2 mm möglich.