Wasserstrahlschneiden
Großbritannien

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Maßgenauigkeit

Allgemeine Information zum Wasserstrahlschneiden
Die Wasserstrahl-Schneidetechnologie ist eine zukunftsorientierte und umweltfreundliche Möglichkeit für hohe Automatisierung beim Schneiden von allen Werkstoffen.

Um einen Schneidestrahl zu erzeugen wird Wasser bis zu einem Druck von 4000 – 6000 bar erzeugt.

Je nach Bearbeitungsanforderung wird das Wasser durch eine Düse von 0,08 mm bis 0,4 mm Durchmesser gedrückt. Dabei wird die Druckenergie in kinetische Energie umgewandelt. Der Schneidstrahl erreicht eine Beschleunigung von 900 m/s, bezogen auf Luft entspricht das etwa der dreifachen Schallgeschwindigkeit.
Damit kann man z. B. Stahl- und Aluminiumerzeugnisse bis zu einer Dicke von 250 mm schneiden.

Mit reinem Wasserstrahl – Purwasser – werden Textilien, Thermoplaste, Papier, Faserstoffe, dünne Kunststoffe, Elastomere usw. geschnitten. Zum Trennen von kompakten und harten Werkstoffen, wie Hartgestein, Metall, Panzerglas, Keramik usw. findet das Abrasiv-Schneideverfahren Anwendung. Eine Mikrozerspanung erfolgt, indem dem Wasserstrahl in einer Mischkammer Natursand zugeführt wird.
Ende der 60er Jahre entschied sich ein amerikanischer Flugzeughersteller für das Wasserstrahlschneiden zur Bearbeitung von Faserverbund-, Waben- und Schichtwerkstoffen. Diese Materialien reagieren besonders empfindlich auf hohe Temperaturen und Drücke. Klassische Trennverfahren von Schweißbrennen über Sägen bis zu Tafelscheren würden die Struktur solcher Stoffe zerstören.

Thermische Verfahren, wie zum Beispiel das Laserschneiden, verursachen oft Verbrennungen, Verschmelzungen und Gasentwicklung an den Schnittkanten. Laser- und Plasmaschneiden erzeugen bei den genannten Metallen Spannungen, Mikrorisse und Gefügeveränderungen.

Bei Fräsbearbeitung ergibt sich oft eine ungünstige Materialausnutzung und ein hoher Werkzeugverschleiß.

Wasserstrahlschneiden Beispiele
Vorteile der Wasserstrahlschneidetechnologie
  • Kaltes Trennen ohne Wärmebeeinflussung, damit entfallen Aufhärtungen und Verzüge
  • Optimale Materialausnutzung durch dünnste Trennfugen oder nahtlose Schachtelung
  • Keine Deformation im Schnittbereich
  • Sämtliche Materialien können auch in Sandwichbauweise bearbeitet werden
  • Zuschnitt mehrlagig möglich
  • Alle Konturen, enge Radien, dünne Wandstärken
  • Hohe Präzision +/- 0,05 mm
  • Umweltfreundlich, kein Staub, keine Dämpfe
  • Flexible Fertigung
  • Trennen von Edelstahl Aluminium Kupfer-, und Sonderwerkstoffen bis zu 250 mm Dicke, sonst nur durch Fräs- oder Sägebearbeitung möglich

Es können nahezu alle Materialien bearbeitet werden.

Beispiele für das Abrasivverfahren:
Edelstahl, Aluminium, hochlegierte Stähle, Titan, Hastelloy, Kupfer, Bronze, Sonderwerkstoffe usw. Purwasserverfahren: Folien, Dichtungen, Gummi, Schaumstoffe Verbundwerkstoffe, Carbon, Textilien.